Hexenhaus – Es geht los!

Nach vielen Monaten des Planens und Rechnens und Wartens geht es jetzt endlich los: Unser Haus entsteht. Seit vier Wochen geht es richtig voran: Innerhalb von drei Tagen wurde die Baugrube ausgehoben, kurz darauf waren auch schon Schalung und Bewehrung für die Bodenplatte vorbereitet, die einen weiteren Tag später gegossen wurde.

Wenig später kamen die Außenwände unseres Betonkellers. Mein Mann und ich fuhren extra früh zur Baustelle statt auf Arbeit, um dem Spektakel beizuwohnen: Ein meterlanger Kran ragte über dem Baugebiet auf und wuchtete die tonnenschweren, sich imposant vor dem bewölkten Himmel drehenden Elemente über das Dach des Nachbarn hinweg in unsere Baugrube. Zwei Stunden, dann war alles aufgestellt.

Keller
Anschließend wurden die Innenwände des Kellers gemauert. Und jetzt geht es gerade weiter mit der Abdichtung und dem schrittweisen Verfüllen der Baugrube.

Mit dem Grundwasser hatten wir Glück. Statt zwei geplanten Pumpen war nur eine nötig und der Boden in der Baugrube war die meiste Zeit über komplett trocken. Unser Apfelbaum, der zum Glück keine größere Wurzel in Richtung der Baugrube ausgestreckt hatte, lässt jetzt noch fleißig Äpfel in den Pumpschacht fallen, die die Bauarbeiter  geduldig wieder raussammeln.
Auch unser unabhängiger Gutachter vom Bauherrenschutzbund ist zufrieden und hat bisher keine Mängel festgestellt. Die Baufirma zeigt sich weitestgehend von ihrer zuverlässigen, gut organisierten Seite; alle Fremdfirmen waren pünktlich zur Stelle, Material wurde rechtzeitig geliefert und wir werden regelmäßig über den Baufortschritt und die weitere Planung informiert. Sogar das Wetter spielt mit. Zwar regnet es gelegentlich, aber im Großen und Ganzen hat unser Keller wenig Wasser von oben abbekommen. Klopfen wir auf Holz 🙂

Etwas aus der Bahn geworfen hat uns dafür die Rechnung für den Abtransport des Aushubmaterials: fünfstellig! Überhaupt sind noch einige Kosten entstanden, die wir nicht oder nicht in dieser Höhe einkalkuliert hatten. Wir können von Glück sagen, dass unsere Eltern die Möglichkeit haben, uns unter die Arme zu greifen, damit wir nicht doch noch den Rotstift am Haus ansetzen müssen – etwa ein Bad im Rohzustand lassen, Kompromisse bei Türen und Treppen eingehen oder so. Wir hoffen, dass jetzt endlich die schlimmsten Überraschungen abgehakt sind und freuen uns erstmal darauf, dass wir bald schon durch den Rohbau des Erdgeschosses laufen können.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Hexenhaus.

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