Schönebecker Operettensommer

Auf das vergangene Wochenende habe ich mich schon lange vorher gefreut. Ich habe täglich die Wettervorhersage kontrolliert (was sieben Tage im Voraus absolut Sinn macht…),habe angesichts meines fiebernden und gepunkteten Kindes gehofft, dass die Viren an mir vorübergehen und habe wiedermal festgestellt, dass ich einen ganzen Schrank voll nichts anzuziehen besitze 😉
Wochenenden wie dieses sind selten geworden und deswegen sind sie mir umso wichtiger.

Am Sonntag setzte ich mich gleich früh ins Auto und fuhr zu meiner besten Freundin in meine Studienstadt Halle. Von da aus gings erstmal gemeinsam zum Reitstall. Während meines Studiums hatte ich dort ein Pflegepferd und meiner Freundin gehört heute noch eine Stute, die in dem Stall untergebracht ist.

Petersberg.JPG

Wir misteten erst aus und dann durfte ich mich mal wieder auf einen Pferderücken schwingen. Das letzte Mal war über zwei Jahre her. Entsprechend deutlich spüre ich jetzt meine Knochen in den Beinen 😉

Nach dem Reiten machten wir uns schnell etwas zum Mittagessen und brachen dann Richtung Magdeburg auf; zum Schönebecker Operettensommer. Normalerweise bin ich kein großer Operetten- und Opernbesucher. Ins Theater gehe ich hauptsächlich für Musicals, aber wenn mein Lieblingssänger mitspielt, schaue ich mir auch mal eine Operette an. Auf der Freilichtbühne Bierer Berg wird in diesem Jahr Die Fledermaus gespielt und die Vorstellung am Sonntag war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Operettensommer

Der Altdersdurchschnitt des Publikums war… na ich sage mal operettentypisch, das Klatschen zur Musik hart an der Schunkelgrenze 😉
Kurz nach Vorstellungsbeginn sorgte erstmal ein dicker Regenschauer für eine unfreiwillige Pause. Fast eine halbe Stunde lang hockten wir unter unseren Ponchos und sahen zu, wie die Bühne sich in eine große Pfütze verwandelte. Zum Glück zogen die Wolken wieder ab und die Vorstellung konnte fortgesetzt werden. Sie wurde mit jeder Szene lustiger und am Ende lagen wir vor Lachen fast unter den Sitzen. Da versöhnt man sich auch schnell mit der Musik und dem Publikum, das den Regen mit unverwüstlich guter Laune aushielt.

Nach der Operette gingen meine Freundin und ich noch zum Italiener essen. Ich übernachtete bei ihr (Hach, ausschlafen!!) und fuhr am nächsten Morgen in Ruhe zurück nach Dresden.

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