Baby-Update

Unser Kleiner ist jetzt fünf Monate alt und es ist der Wahnsinn, wie schnell er größer wird. Seit er die vier Monate voll hat, dreht er sich selbstständig auf den Bauch. Die Osteopathin hat es ihm vormittags gezeigt und am Nachmittag hat er es plötzlich gekonnt. Von da an hat er sich bei jeder Gelegenheit auf den Bauch gerollt (und dann geschimpft, weil es noch nicht weiter ging). Inzwischen spielt er ganz toll in Bauchlage und manchmal dreht er sich auch zurück. Überhaupt hat er einen ungeheuren Drang, vorwärts zu kommen. Wenn ein Spielzeug nicht in Reichweite liegt, stützt er sich mit den Armen hoch, zieht die Knie an und wurschtelt und schimpft so lange, bis er zumindest in die richtige Richtung schaut. Wenn er dann immer noch nicht an das Spielzeug kommt, bricht er in ohrenbetäubendes Wutquieken aus.
Was die Kommunikation angeht, „plappert“ er seit ein paar Tagen ohne Punkt und Komma 😉 Regelrecht über Nacht hat er angefangen, ganz neue Laute zu bilden und richtig mit Betonung zu erzählen. Ich kann gar nicht genug davon kriegen, ihm zuzuhören.
Charakterlich ist er ein freundliches, aufgewecktes Kind (aufgeweckt im wahrsten Sinne des Wortes *gäähn*). Er lacht viel und ist längst nicht mehr so unruhig und überreizt wie am Anfang. Die Nächte sind leider gerade anstrengend. Teilweise wird er stündlich wach, oft wegen Luft im Bauch oder Schnuller weg, selten wegen Hunger. Manchmal schläft er mit Schnuller gleich wieder ein, manchmal sitze ich eine halbe Stunde daneben und wenn ich denke, dass er endlich schläft, schreckt er wieder hoch.
Eine ganz neue Herausforderung ist auch sein Fremdeln, wenn es ums Schlafen geht. Tagsüber flirtet er mit jedem, der ihn freundlich anschaut oder Quatsch mit ihm macht. Aber wehe er liegt in seinem Bettchen! Kürzlich ist er 21 Uhr wach geworden, hat geschrien und nur ich durfte ihn beruhigen. Mein Mann hat sich schwer getan, das nicht persönlich zu nehmen.
Heute war es noch schlimmer: Mein Mann und ich wollten zum Italiener essen gehen (unser erster abendlicher Ausflug seit der Geburt) und meine Schwiegermutti, die unser Sohn eigentlich total klasse findet, sollte das Baby ins Bett bringen. Baby fand das leider nicht lustig und hat geschrien wie am Spieß. Er hat sich so sehr aufgeregt, dass die halbe Stillmahlzeit den Rückweg angetreten hat. Also mussten wir beim Italiener schnell bezahlen und nach Hause fahren. Der Kleine war so fertig, dass er fast sofort auf meinem Arm eingeschlafen ist.
Hoffentlich darf in Zukunft wenigstens Papa wieder als Tröster ran!

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