Das Orakel der Göttin

Heute möchte ich mal wieder ein Deck mit Orakelkarten vorstellen, das vor kurzem den Weg in meine Sammlung gefunden hat: „Das Orakel der Göttin“ von Gayan Sylvie Winter und Jo Dosé.

Das Orakel der Göttin

Dieses Orakeldeck ist im März 2003 im Königsfurt Urania Verlag erschienen. Jo Dosé ist die Künstlerin hinter den Bildern, während Gayan Sylvie Winter die Texte für das Begleitbuch verfasst hat.

Optischer Eindruck
Rein äußerlich finde ich das Orakel der Göttin sehr gelungen. Vor allem die Leuchtkraft der Farben mag ich sehr. Jedes Bild ist einzigartig und mit Liebe zum Detail gestaltet. Die 33 Karten sind mit ihren 14 x 9,5cm ziemlich groß, was bei kleineren Händen Probleme beim Mischen verursachen könnte. Vom Material her machen sie einen soliden Eindruck – nicht gerade dick, aber auch nicht zu dünn. Ein bisschen schade finde ich den umlaufenden weißen Rand, denn diesen Platz hätte man ruhig bei den Bildern draufschlagen können (oder man hätte ihn nutzen können, um die Karten handlicher zu machen). Sehr schön finde ich wiederum die zart glänzende Oberfläche, durch die die Farben erst richtig strahlen.

Aufbau des Decks
Auf jeder Karte wird eine Göttin vorgestellt – macht insgesamt 33 Göttinnen aus verschiedenen Kulturen. Darunter indische, chinesische, ägyptische, griechische, römische, babylonische, keltische und einige andere. Bei manchen könnte man sich darüber streiten, ob es sich tatsächlich um Göttinnen im eigentlichen Sinne handelt, so zum Beispiel bei „Tao, Meisterin des Lebens“. Aber generell finde ich die Darstellung der Göttinnen (oder was auch immer manche nun sein mögen) ziemlich treffend – auch was die Wahl der Attribute angeht. So finden wir die keltische Bridget als junges, rothaariges Mädchen vor einer schroffen Küstenlandschaft stehend, mit Efeuranken im Haar und einer Flamme, die aus ihrem Haupt lodert. Die griechische Athene steht unter einem antiken Torbogen und trägt eine Eule und einen Speer.
Übrigens: Um die Deutung zu vereinfachen, findet sich natürlich unter jedem Bild der Name der dargestellten Göttin.

Das Begleitbuch
Grundlegend gefällt mir das Begleitbuch sehr gut. Es beginnt mit einer kurzen Einführung über die Geschichte der Göttin. Zugegebenermaßen wird schon hier der ziemlich feministische Ansatz der Autorin deutlich – das muss man mögen oder einfach überlesen. Der Rest des Buches ist komplett den 33 Göttinnen gewidmet. Jede wird kurz vorgestellt und anschließend gibt es einen Abschnitt mit dem Titel „Das Orakel“. Dort beschreibt die Autorin, welche Botschaft die gezogenen Karte vermitteln soll.
Nicht alles in diesem Buch dürfte historisch korrekt sein, manches ist doch arg auf unser modernes westliches Denken zugeschnitten, … Aber die einfühlsamen Texte regen die Fantasie an und eröffnen vielleicht sogar neue Sichtweisen auf vermeintlich altbekannte Göttinnen. Wer mehr Fakten und Wissenschaft möchte, wird eben um weiterführende Recherchen nicht herumkommen.

Fazit
Das Orakel der Göttin punktet bei mir vor allem mit den hübschen Bildern und den wunderschönen Farben, mit größtenteils treffenden Darstellungen und inspirierenden Texten im Begleitbuch.
Übrigens gibt es dieses Deck nur noch gebraucht, zum Beispiel bei Amazon (klick)

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Ein Kommentar zu “Das Orakel der Göttin

  1. Alruna )O( sagt:

    Dieses Deck nutze ich schon seit es erschienen ist jedes Jahr zu Silvester, um die mich im kommenden Jahr begleitende Göttin zu ziehen.
    Ich mag es immer noch.

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