Kurztrip nach Helgoland

… und wenn ich schreibe „kurz“, dann meine ich wirklich kurz – nämlich wenige Stunden!
Am Wochenende waren mein Freund und ich bei meiner Verwandtschaft in Nordrhein-Westfalen zu Gast. Die Schwester meiner Oma (kurz nach dem Krieg in den Westen gezogen) feierte ihren 85. und ihr Schwiegersohn seinen 60. Geburtstag. Während es die Rentner eher ruhig angehen ließen und uns vor allem mästeten, hatte der Schwiegersohn schon immer eine Vorliebe für abgedrehte Aktionen. An seinem 50. Geburtstag war die ganze Feiergesellschaft an einem Tag nach Italien und wieder zurück geflogen. Und diesmal hieß das Ziel Helgoland. Um fünf Uhr morgens fuhr unser Reisebus gen Norden. Nach über drei Stunden Fahrt (mit Frühstückspause auf halber Strecke) kamen wir in Bremerhaven an, wo wir das Schiff nach Helgoland bestiegen. Die Überfahrt dauerte nochmal drei Stunden, in denen vor allem mein Freund mit dem leichten Seegang zu kämpfen hatte.

Containerschiff in Bremerhaven

Sicher auf der Insel gelandet, hatten wir dann ein paar Stunden Zeit zur freien Verfügung. Ich sondierte kurz das Angebot an Sehenswürdigkeiten (nicht allzu umfassend bei 1,7 km² Fläche) und wusste sofort, dass ich unbedingt den Vogelfelsen sehen musste. Denn an der Steilküste im Nordwesten von Helgoland brüten jedes Jahr tausende Seevögel – darunter auch Trottellummen und Baßtölpel, die ich schon immer mal in freier Wildbahn beobachten wollte. Ein geniales Schauspiel!

Der Vogelfelsen

Trottellummen am Lummenfelsen

Baßtölpel-Kolonie

Baßtölpel gehören übrigens wegen ihrer auffälligen Zeichnung zu meinen Lieblingsvögeln 🙂
Zurück von dieser kurzen Wanderung blieb noch ein wenig Zeit, das nahegelegene Dorf zu erkunden. Dort reiht sich ein Duty-Free-Shop an den nächsten und die Touristenscharen stürzen sich auf Zigaretten, Schnaps und Parfüm als gäbe es was kostenlos.
Leider musten wir schon bald zurück zum Schiff, das uns wieder nach Bremerhaven brachte. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Seeluft geschnuppert! In Bremerhaven gabs dann noch Abendessen in einem edlen Fischrestaurant und gegen ein Uhr nachts rollten wir wieder in der Heimatstadt des Geburtstagskindes ein. Ich war lange nicht so müde wie an diesem Tag! Aber toll wars trotzdem. Irgendwie abgedreht, aber toll…

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