Der ganz normale Weihnachtswahnsinn

Heiligabend und die Tage davor sind in meiner Familie meist geprägt von Stimmungsextremen. In die weihnachtliche Vorfreude, das Schmücken des Baumes, das Braten der Gans, der Freude an fertig verpackten Geschenken mischen sich immer wieder auch Stress und miese Laune. Heute war der Auslöser ein nicht geliefertes Päckchen. Meine Mutter hatte am 18.12. Spielzeug für meine Nichte bestellt – mit der Garantie, dass die Sendung bis zum 24. zugestellt wird. Leider ist das Päckchen bis heute nicht aufgetaucht. Und so nimmt die schlechte Stimmung ihren Lauf. Mein Vater sagt immer wieder mit besorgter Miene „Scheeeeiiiiße, scheiße, scheiße!“ Meine Mutter ist panisch und den Tränen nahe: „Was machen wir jetzt nur? Kein Geschenk für die Kleine! Was machen wir nur???“ Ich bin sprachlos angesichts dieser Verzweiflung – als ob jemand gestorben wäre! Aber wenn ich das ausspreche, schlagen mir nur böse Bemerkungen entgegen: „Ja klar, DIR ist das natürlich egal!“ Vielen Dank.
Jetzt jedenfalls sind mein aus der Schweiz angereister Bruder und meine Mutter bei Glatteis und Schnee auf dem Weg in die Stadt – Ersatz besorgen. Ich spiele unterdessen mit dem Gedanken, meine Sachen zu packen und nach Dresden zu fahren, zu meinem Freund und seiner Familie. Aber Abhauen ist wohl auch keine Lösung.

Um mal noch etwas Fröhliches zu berichten 🙂 Gestern habe ich den ganzen Tag in der Küche gewerkelt und Pralinen gemacht: Rumkugeln, Tiramisu-Kugeln und Schoko-Crunchies mit Cornflakes. Ich poste Bilder und Rezepte, sobald ich dazu komme.

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