Herbst-Tagundnachtgleiche

Der Sommer ist endgültig vorbei. Und zum Glück gibt es jetzt noch ein paar sonnige und warme Tage zum Abschied. Das stimmt mich versöhnlich. – Ich hatte schon befürchtet, bis zum nächsten Frühling mit regnerischem, trübem Wetter leben zu müssen.

Übrigens kommt das schöne Wetter genau richtig zur Herbst-Tagundnachtgleiche. Wie der Name schon sagt, halten sich an diesem Tag Licht und Dunkelheit die Waage, doch diesmal schwindet das Licht und die dunklere Jahreshälfte beginnt. Es ist ein Erntedankfest.  Noch ein letztes Mal zeigt uns die Erde, welch einen Reichtum sie hervorzubringen vermag. Beeren, Pilze und Nüsse gibt es in Hülle und Fülle. Es ist eine Zeit des Überflusses, aber auch der Wehmut angesichts des Abschieds vom Sommer. Das Laubt beginnt, sich zu färben, die Zugvögel sammeln sich und ziehen nach Süden,… Und wir Menschen ziehen uns zunehmend in unsere vier Wände zurück, so wie auch die Natur sich zurückzieht.

Zur Zeit bin ich viel in Chemnitz und bereite mich auf die Prüfungen vor (in Halle ist Semesterpause und daher nicht viel los). Ansonsten lebe ich viel in den Tag hinein, lese, übe Querflöte, sammle Holunderbeeren und genieße die letzten warmen Tage. Auf unserer Terrasse hatte heute eine Kreuzspinne ein gigantisches Netz gesponnen, weitläufig befestigt an Büschen, der Dachrinne und einem Stuhl.

Kurz nach diesem Foto kam der Hund auf die Terrasse gestürmt und die ganze Spinnenarbeit war hinüber.

Außerdem blühen – spät, aber doch – unsere zwei Hibiskus-Sträucher.

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