Endlich Regen

Heute Nacht kam Regen – endlich Regen! Aus meinem Westfenster im 7. Stock sah ich die Wolken auf den Campus zurollen – Blitze entlang der Horizontlinie, diesmal würde es nicht vorbeiziehen!, und Wind. Der Wind hatte mit den Klanghölzern in meinem Fenster gespielt und mich geweckt. In der Luft lag angespannte Erwartung, ich fühlte mich unruhig, keine Chance zu schlafen. Also zog ich die Vorhänge zurück und hielt meine Nase in die stärker werdenden Böen. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit: PLATSCH… und kurz darauf wieder PLATSCH-PLATSCH. Dicke, fette Tropfen. Und immer mehr. Mein Fensterbrett wurde nass, der Sturm drückte mir den Regen ins Gesicht. Egal. Es war einfach wunderbar! Ich streckte den Arm raus so weit ich konnte, begrüßte die Erfrischung und den Wind, der die abgestandene Wärme des Tages wegfegte. Dann wurde es mir doch zu nass und ich zog mich ins Bett zurück.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Natur.

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